Bergheimer Geschichtsverein e.V.

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Das Archiv des Bergheimer Geschichtsvereins e.V.

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Gedenkgang am Montag, den 10. November 2008, aus Anlass des 70. Jahrestages der Reichspogromnacht

Treffpunkt:
50126 Bergheim, Hubert-Rheinfeld-Platz (Eingang Stadtbibliothek)

Zeit:
18:00 Uhr

Ablauf:
Beginn der Veranstaltung mit einer kurzen Ansprache der Bürgermeisterin der Stadt Bergheim, Frau Maria Pfordt.
Sodann soll der Weg zunächst zum alten jüdischen Friedhof an der Ecke Bahnstrasse/Bethlehemer Strasse führen. Dort kurze Ansprache.
Anschließend wird der Weg durch die Fußgängerzone in die Klosterstrasse führen, von wo der ehemaligen Standort der alten jüdischen Synagoge vor dem Krankenhaus Maria-Hilf in der Klosterstrasse erreicht wird.
Dort Abschlussansprache der Bürgermeisterin Frau Maria Pfordt.

Ende der Veranstaltung:
gegen 19:30 Uhr.

Hinweis:
Die Teilnehmer werden gebeten, Kerzen, kleine Lichter, Lampen etc. mitzubringen
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Reichspogromnacht jährt sich am 9. November 2008
Aufruf zu einem „Gedenkgang“
 

70 Jahre Reichspogromnacht

Nach der Ermordung des Militärattachés Ernst von Rath in Paris durch einen Juden setzte man auf Veranlassung der nationalsozialistischen Staatsführung am 9. und 10. November 1938 überall in Deutschland die Synagogen in Brand, verwüstete jüdische Geschäfte und Wohnungen, misshandelte, verhaftete und tötete jüdische Mitbürger. Diese Ereignisse waren ein Rückfall in eine Barbarei, die man hierzulande nicht mehr für möglich gehalten hätte.

Auch in Bergheim kam es damals zu heftigen Übergriffen gegen die jüdische Bevölkerung, die hier auf eine siebenhundertjährige Tradition und ein Zusammenleben zurückblicken kann. Nach der Reichspogromnacht waren die Nationalsozialisten entschlossen, die „Judenfrage“ rasch und radikal zu lösen. Durch eine Reihe von Verordnungen sollte die jüdische Bevölkerung ihrer Würde beraubt und zu Untermenschen degradiert werden, für die selbst die elementarsten Gesetze der Humanität keine Gültigkeit hatten. Am Ende dieses immer tiefer in die Rechtlosigkeit führenden Weges stand die Einweisung in die Vernichtungslager.

Die Reichspogromnacht jährt sich im Jahr 2008 zum siebzigsten Mal. Der Bergheimer Geschichtsverein möchte an diese schrecklichen Vorgänge in Deutschland und auch in Bergheim erinnern und zugleich ein Signal setzen gegen Ungerechtigkeit und Intoleranz. Er plant einen „Gedenkgang“ durch Bergheims Innenstadt vom Standort der ehemaligen NSDAP-Kreisleitung zum heute noch bestehenden jüdischen Friedhof an der Bethlehemer Strasse bis hin zum Standort der ehemaligen Synagoge am Krankenhaus Maria Hilf. Dieser Rundgang soll am Montag, dem 10. November 2008 stattfinden, da am Tag zuvor noch der Hubertusmarkt in Bergheim seine Wogen schlägt und endet. Der Bergheimer Geschichtsverein wird in den nächsten Wochen versuchen, Parteien, Gewerkschaften, Schulen, Kirchen und Vereine mit in die Organisation einzubinden, um in der Bevölkerung auf eine breite Resonanz zu stoßen.

Wir würden uns freuen, wenn auch alle Bürgerinnen und Bürger an dieser Aktion teilnehmen und diese mit unterstützen. Eine breite gesellschaftliche Resonanz würde dem Anliegen gerecht werden.

Bei Interesse oder Rückfragen können Sie sich an einer der folgenden Kontaktadressen wenden:

Mail: Ingeborg.Angenendt@Bergheim.de oder Tel.: 02271/ 679 338
Mail: Ruediger.Servos@Arcor.de oder Tel.: 02271/ 67181
Mail: M.Lemper@bergheimer-geschichtsverein.de

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Vorstand auf der Mitgliederversammlung am 09. April 2008 neu gewählt

Auf der Mitgliederversammlung am 9. April 2008 im Brauhaus zur Krone in Bergheim wurde der Vorstand des Bergheimer Geschichtsvereins satzungsgemäß für 4 Jahre neu gewählt.

In ihren Vorstandsämtern bestätigt wurden u. a. Herr Dr. Rüdiger Servos als Vorsitzender, Frau Ingeborg Angenendt und Herr Heinz Andermahr als stellv. Vorsitzende sowie Herr Engelbert Inderdühnen als Kassierer und Herr Marco Lemper als Schriftführer.
Aus dem Vorstand schieden auf eigenen Wunsch Herr Jakob Brand, bislang Beisitzer, und Herr Carsten Mayer,

bislang stellv. Kassierer, aus.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Herr Werner Kremer als stellv. Kassierer sowie Frau Roswitha Berg und Herr Georg Oversberg als Beisitzer. Als Kassenprüfer wurden Herr Helmut Weitz für weitere 4 Jahre bestätigt und Herr Heinz Friedrichs neu gewählt.

Der Vorstand und die über 60 anwesenden Mitglieder dankten den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern und Herrn Trimborn, der seit Gründung des Vereins im Jahr 1992 die Aufgabe eines Kassenprüfers mit großem Engagement und Zuverlässigkeit wahrgenommen hatte, sehr für Ihre langjährige Mitarbeit.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung referierte Herr Helmut Schrön in einem informativen Vortrag über „Alfred Kirch – ein unbekannter Bürgermeister“. Alfred Kirch war nach Ende des 1. Weltkrieges bis in die 1920-iger Jahre Bürgermeister in Bergheim. Seine Tätigkeit und Verdienste insbesondere für die Versorgung der Bevölkerung in den ersten Nachkriegsjahren sind heute weitgehend unbekannt. Der Vortrag in überarbeiteter und erweiterter Fassung kann im nächsten, 17. Jahrbuch des Bergheimer Geschichtsvereins nachgelesen werden. Dieses Jahrbuch wird im Spätsommer 2008 erscheinen.

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Das Jahrbuch 2007 des Bergheimer Geschichtsvereins e. V. ist erschienen!

Das Jahrbuch 2007 des Bergheimer Geschichtsvereins ist Mitte November erschienen.

Mit dem 16. Jahrbuch setzt der Verein eine bereits im ersten Jahr nach der Gründung des Vereins begonnene Tradition fort, die Geschichte Bergheims und seiner Umgebung in all ihren vielfältigen und interessanten Aspekten aufzuarbeiten, zu beleuchten und die Ergebnisse zu publizieren.

In 15 Beiträgen werden im Jahrbuch 2007 wieder ganz unterschiedliche Aspekte der Stadt- und Regionalgeschichte aufgearbeitet.

So skizzieren z. B. Frau Dr. Petra Tutlies und Claus Weber vom Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege die archäologischer Funde in unserer Region. Herr Prof. Kirchhoff aus Dortmund stellt das römische Straßennetz in Bergheim dar und widmet sich in einem weiteren Bericht der Geschichte von Oberaussem im Mittelalter.

Der Archivar der Stadt Bergheim, Herr Andermahr, widmet sich dem Kalvarienberg von 1728 in Bergheim; Herr Dr. Joseph Sander der Berufs- und Sozialstruktur der acht Pfarreien auf dem Gebiet der heutigen Kommune Bergheim um 1800 und der Träger des Rheinlandtalers, Herr Heinz Gerd Friedt, der Geschichte der Juden in Paffendorf. In einem weiteren Beitrag widmet sich der bekannte Lokalhistoriker Herr Dr. Heinz Braschoß der Revision der Verwaltung im 19. jahrhundert durch die preußischen Machthaber und Herr Helmut Schrön dem Reichstagsabgeordneten Dr. Wilhelm Rudolphi.

Das Jahrbuch ist ab sofort zum Preis von 15,00 € auch im Buchhandel erhältlich, in Bergheim z. B. in der Buchhandlung Alte Torwache am Aachener Tor. Mehr...

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Das Jahrbuch 2006 des Bergheimer Geschichtsvereins e. V. ist erschienen!

Mit dem 15. Jahrbuch setzt der Verein  eine bereits im ersten Jahr nach der Gründung des Vereins begonnene Tradition fort, die Geschichte Bergheims und seiner Umgebung in all ihren vielfältigen und interessanten Aspekten aufzuarbeiten, zu beleuchten und die Ergebnisse zu publizieren.

In 12 Beiträgen werden im Jahrbuch 2006 ganz unterschiedliche Aspekte der lokalen und regionalen Geschichte dargestellt. So werden u. a. archäologische Funde anlässlich der Arbeiten zur Fußgängerzone Anfang der 1980er-Jahre ebenso beleuchtet wie Kirchenvisitationen im 16. Jahrhundert, Kreuze und Denkmäler in Rheidt-Hüchelhoven, die Statue des hl. Antonius in der Pfarrkirche zu Paffendorf oder der Lehrer und Heimatforscher in Kenten, Josef Thüner, vorgestellt. In einem längeren Beitrag widmet sich der Historiker Lutz Jansen der Kirche St. Laurentius in Bergheim-Quadrath und ihrer Geschichte bis zur Vollendung.

Das 230 Seiten umfassende Jahrbuch ist ab sofort auch im Buchhandel erhältlich, in Bergheim z. B. in der Buchhandlung „Alte Torwache“ am Aachener Tor. Mehr...

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Noch Restbestände des Buches von Jürgen Perlick zu Paffendorf vorhanden

Der Bergheimer Geschichtsverein hat im Frühjahr 2006 in der Reihe „Schriften zur Bergheimer Geschichte“ als Band 3 das Buch von

Jürgen Perlick

„Mer soll et nit sage, wat et im Dörp ens alles jejevve hät

Paffendorf – Erinnerungen aus längst vergangenen Tagen“

 

herausgegeben und der breiten Öffentlichkeit am 17. Mai 2006 auf Schloß  Paffendorf vorgestellt.

 

Das Werk von Jürgen Perlick schildert das Ortsleben in Bergheim-Paffendorf nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Es wird eine menschliche Gesellschaft vorgestellt, die ein Gemeinschaftsleben kultivierte, das zum Erstaunen zwingt. Dies konnte nur von einem Zeitgenossen geleistet werden, der selbst Teil dieser Sozialgemeinschaft war. Der Autor zieht einen weiten Bogen durch die Paffendorfer Geschichte, stellt zum Beispiel Vereine vor, Feste, Volksbräuche, Gewerbe und Schule. Obgleich nicht wenige Weggefährten dieser vergangenen Epoche noch leben, ruft Jürgen Perlick auf plastische und amüsante Weise eine Welt ins Gedächtnis, deren Strukturen unwiederbringlich vorbei sind.

Für Ältere, die Teil an diesem Leben hatten, aber auch für ortsfremde historisch Interessierte ist dieses Werk eine Fundgrube, wie sie für den Ort Paffendorf nicht wieder erstellt werden wird.

Restbestände des über 200 Seiten starken Buches, das sich auch als Weihnachtsgeschenk gut eignet, sind beim Autor selber (Tel.: 02271/ 4 13 02) oder in der Buchhandlung „Alte Torwache“ in Bergheim erhältlich.

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Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am 10.10.2006 an das Vorstandsmitglied Dr. Heinz Braschoß

Für sein kulturelles und kommunales Engagement wurde Dr. Heinz Braschoß mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Der 77-jährige Büsdorfer kann auf einen interessanten Werdegang zurückblicken. Nach seiner Ausbildung zum Landwirt studierte er Rechtswissenschaften und promovierte mit der Dissertation "Die Rechtsstellung des Kämmerers". 1959 übernahm Dr. Heinz Braschoß den landwirtschaftlichen Familienbetrieb "Büsdorfer Mühle". 1956 wurde er für die CDU in den Rat der Hüchelhovener Gemeinde gewählt, welchem er bis 1974 angehörte. Während der Jahre 1961 bis 1970 vertrat er hierbei seine Gemeinde in der Vertretung des Amtes Bergheim.  Des Weiteren gehörte er in den Jahren 1964 bis 1974 dem Kreistag des Altkreises Bergheim und von 1975 bis 1976 dem Kreistag des neu gebildeten Erftkreises an. Als Vorsitzender des Ausschusses für Kreisentwicklungsplanung legte er den Grundstein für die positive Entwicklung des Erftkreises. Dabei war sein besonderes Anliegen "die Verknüpfung des kulturellen Lebens des alten wie des neuen Kreises mit den kulturellen Aktivitäten des Oberzentrums Köln", so Landrat Werner Stump in seiner Laudatio.

Schon früh interessierte sich Dr. Heinz Braschoß für die Geschichte und die Kultur seiner Heimat. Ende der 70er Jahre begann er dann die Geschichte der Pfarre Hüchelhoven aufzuarbeiten. Das Ergebnis war die 1980 erschienene Veröffentlichung "Sieben Jahrhunderte Pfarre Hüchelhoven". Es folgten u. a. Publikationen über die Pfarreien Oberaußem und Büsdorf, der Titel "Tausend Jahre Büsdorf" sowie verschiedene Abhandlungen, die in den Publikationen des Geschichtsvereins Bergheim e.V. erschienen sind.

1992 war er Mitbegründer des Bergheimer Geschichtsvereins e.V. und bis 1994 gehörte er dem Vorstand als stellvertretender Vorsitzender an.

Wir schließen uns der in der Laudatio des Landrates vertretenen Meinung an und schätzen uns glücklich, Dr. Heinz Braschoß in unseren Reihen zu wissen.

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Dr. Heinz Braschoß vom Kulturring und der Stadt Bergheim geehrt

Am Dienstag, den 8. November 2005 wurde das Gründungs- und Vorstandsmitglied des Bergheimer Geschichtsvereins, Herr Dr. Heinz Braschoß aus Bergheim-Büsdorf, im Rahmen einer besonderen Feier- stunde im Medio.Rhein.Erft in Bergheim vom Kulturring und der Stadt Bergheim für seine jahrzehntelangen intensiven Forschungen und zahl- reichen Publikationen auf dem Gebiet der regionalen Geschichtsforschung geehrt.

Der Bergheimer Geschichtsverein hatte Herrn Dr. Braschoß für diese alle zwei Jahre erfolgende Ehrung des Kulturrings für besonders verdiente Bürger vorgeschlagen.

Die Ehrung wurde vom stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Bergheim, Herrn Paul, und vom Vorsitzenden des Kulturrings, Herrn Dr. Bösebeck, in Anwesenheit von über 100 Bürgern, zahlreichen Mitgliedern des Bergheimer  Geschichtsvereins  und Vertretern vieler  im Kulturring zusam-

men geschlossener Vereine vorgenommen. In seiner Laudatio beleuchtete der stellvertretende Bürger- meister Paul insbesondere das jahrzehntelange Wirken und frühzeitig erwachte Interesse von Herrn Dr. Braschoß an Themen der regionalen rheinischen Geschichte, seine diesbezüglichen Forschungen und zahlreichen Publikationen sowie seine Vorträge zu verschiedenen Themen. Damit sei, so der stellvertretende Bürgermeister Paul, Herr Dr. Braschoß zum Chronisten der regionalen und Bergheimer Geschichte geworden.

Wir freuen uns mit Herrn Dr. Braschoß und gratulieren ihm ganz besonders zu dieser verdienten Ehrung.